Siehe auch:
Bericht
vom
IZWE-Jubiläum
Dunkle Seiten #21
Websites
zum Thema:
www.izwe.de
Home/Berichte/IZWE-Dinner 2003
Das letzte August-Wochenende veranstaltete das IZWE wieder eines seiner allseits bekannten und beliebten Dinner. Klar, dass auch eine Delegation der IFSH nicht fehlen durfte und so machten sich Hauke, Lars, Niels und ich am Samstagmorgen um 8.30 Uhr auf zu unserer Reise in ostfriesische Gefilde.
Die Fahrt verlief soweit reibungslos auch wenn kurz nach der Abfahrt
Richtung Wilhelmshaven eine kleine Kurskorrektur von Nöten wurde. Nach
einer schier endlosen Fahrt durch die unendlichen Weiten Ostfieslands,
gelangten wir endlich an den Ort des Geschehens, das Landgasthaus Sylvester,
das direkt an einen Wald grenzte, der nur darauf wartete, von Ewoks gesäubert
zu werden. Das Dinner fand in einem schönen großen Saal statt, der
über einen eigenen Ausgang verfügte, was sehr angenehm war. Für
das richtige warsige Ambiente sorgte eine stilvolle Dekoration,
sowie eine Reihe von Raumschiffen, Figuren und anderem Merchandise.
Bei unserer Ankunft war schon eine bunte Schar versammelt, größtenteils
sogar in Kostüm. Einige Weitgereiste waren sogar ganz von Berlin gekommen.
Nach dem traditionellen Begrüßungssekt, schlüpften auch wir
in unsere Kostüme. Anschließend hielt Jens die offizielle Begrüßungsansprache,
an die sich eine Vorstellungsrunde der Teilnehmer anschloss. Gefreut hat uns
besonders, mal ein paar neue Gesichter zu sehen.
Im Anschluss konnten wir endlich unsere Bestellungen aufgeben. Zum
Glück ließ das Essen auch nicht lange auf sich warten und schmeckte
auch noch sehr lecker. Nach dem Essen gab es dann eine Darbietung des allseits
beliebten Star Wars op Platt. Außerdem hatten einige Freiwillige
die Möglichkeit, sich beim Soundtrack-Raten zu profilieren und nette Sachpreise
einzuheimsen. Der nächste Programmpunkt schloss dann wieder jeden mit
ein. Man konnte sich zwischen einer Rally im Wald und einer Tischrollenspiel-Runde
mit Keno entscheiden. Wir entschlossen uns für die Outdoor-Aktivität,
weil sogar das Wetter mal mitspielte. Zu Schwierigkeiten kam es allerdings,
als wir uns in zwei Gruppen - in Imperiale und Rebellen - einteilen sollten:
wie eigentlich zu erwarten war, fanden sich nicht genug Freiwillige für
die Rebellen-Truppe, bis sich Hauke und Yvonne schließlich völlig
unimperial (sorry ;-) erbarmten und die Reihen der Rebellen verstärkten.
Die Hintergrundstory der Rally: Ein imperiales Erkundungsteam war auf einen
Waldmond geschickt worden, nachdem sie feindliche Aktivitäten auf diesem
Planeten ausgemacht hatten und ihr Kommandant beschlossen hatte, der Frage nachzugehen,
was diesen Planeten für die Rebellen so interessant machte. So wurde unser
Team, nebst einer Legion Sturmtruppen (Jens) auf dem Planeten abgesetzt. Nachdem
wir das Schiff der Rebellen gefunden und erforscht hatten, nahmen wir deren
Verfolgung auf. Während unseres Waldmarsches mussten wir an bestimmten
Stationen eine Reihe von Aufgaben erfüllen, die sich jeweils in Wissensfragen
und Geschicklichkeitsübungen unterschieden. Während sich für
die meisten die Geschicklichkeit als das kleinere Übel erwies, gestalte
sich dieser Teil für unsere Legion Sturmtruppen wesentlich schwieriger.
Die Verfolgung endete natürlich erfolgreich. Nachdem wir eine Steilwand,
eine undurchdringliche Wand aus Giftpflanzen, eine Schlucht und einen reißenden
Fluss überquert hatten, stellten wir die Rebellen schließlich an
einem scheinbar verlassenen Bunker. Dummerweise tauchten am Ende ein paar Rebellen
aus dem Nichts auf und befreiten ihre Kollegen. Nach der Auswertung der bewältigten
Aufgaben erwiesen sich die Imperialen zwar als die erfolgreichere Gruppe, aber
was nutzt das, wenn man in einem Gefängnis der Allianz festsitzt.
Nach einem letzten Foto-Shooting beeilten wir uns mit dem Rückweg, da es zu regnen angefangen hatte. Zurück im Landgasthaus bestellten sich die meisten erstmal heiße Getränke, um sich wieder aufzuwärmen. Die Pen & Paper-Runde war noch in vollem Gange und zog sich bis 21 Uhr hin. Aufbruchstimmung herrschte jedoch schon ab 18 Uhr.
Wir machten uns schließlich mit Keno im Schlepptau zu unseren Gasteltern auf, die freundlicherweise von SvenO zur Verfügung gestellt wurden. Dort parkten wir Keno im Garten, um das Fleisch auf dem bereits angeheizten Grill zu überwachen. Gastmutter Sandra versorgte uns derweil mit echtem ostfriesischen Tee, während wir es uns im Wintergarten bequem machten. Als auch das Fleisch gar war, konnten wir uns endlich wieder den Bauch voll schlagen. ;-) Der Abend endete einige (etliche?) Gläser Wein später. Am nächsten Morgen machten wir uns nach einem außergewöhnlich reichhaltigen Frühstück (d.h. wohl doch eher Brunch) schließlich auf die Heimfahrt. Vorher bedankten wir uns noch artig bei unserer Gastmutter. Zu unser aller Überraschung war sie völlig unbeeindruckt, als wir damit drohten, es habe uns so gut gefallen, dass wir bald mal wieder vorbeikommen wollten. Aber wen überrascht das? Echte Ostfriesen sind halt an Naturkatastrophen gewöhnt, auch wenn Heuschreckenplagen in diesem Landstrich eher selten vorkommen.
Christina Bierman, Dunkle Seiten 21