Rendevous mit dem Carrier Deteron: Fortsetzung Brücke


Maboon wandte sich an die Com: "Kontaktieren Sie die Deteron. Wir schicken ein Shuttle mit unseren eigenen Piloten, die die TIE-Fighter holen kommen. Start in 10 Minuten."
Dann setzte er sich endlich in seinen Kommandosessel. An Commander Kers gewandt und mit einem Hauch Ironie in der Stimme: "Dann bin ich ja mal gespannt, ob die neuen Piloten es von dort drüben bis hier schaffen.
Sollten wir die Distanz zur Deteron noch etwas reduzieren? Oder lieber vergrößern?"
Kers konnte sich ein kleines Grinsen nicht verkneifen, das bei seinem nun folgenden Vorschlag noch etwas breiter wurde: "Die Distanz ist ok, aber wie wäre es, wenn wir das Schiff so rotieren, dass die Hangarbucht auf der dem Einflugvektor abgewandten Seite liegt und wir die Piloten eine Gefechtslandung machen lassen? Mich würde interessieren, wie unser gefürchteter Colonel Drax mit einem unbekannten Haufen fertig wird, wenn wir ihn etwas unter Stress setzen." Dann wurde seine Miene ernst: "Im Ernst, Commander, es wäre gut zu wissen, ob Colonel Drax seinem Ruf gerecht wird oder ob eher heiße Luft hinter seiner harten Fassade steckt. Die Auswertung der Manöver wären von großem Wert für die Abschätzung der Zeitspanne bis zu vollen Einsatzbereitschaft der Jägerschwadrone." Abwartend blickte Kers zum Kommandanten.
Maboon runzelte die Stirn: "Ich bin mir nicht sicher, ob wir den Frischlingen das schon antun sollten. Ich will mein schönes neues Schiff nicht riskieren." Lag da noch etwas Humor in seiner Stimme? Schwer zu erkennen. "Wenn wir die Piloten bei ihrem ersten Einsatz, und der ist ja nur das Überführen der eigenen TIE-Fighter, bereits eine Gefechtslandung machen lassen, könnte es durchaus passieren, dass da jemand zu Schaden kommt. Vom Simulator in einen echten TIE ist immer noch ein großer Schritt, und die wenigsten haben bereits Flugstunden in einem echten TIE hinter sich." Er überlegte noch etwas. "Aber das Schiff rotieren, damit die Jungs wenigstens eine große Kurve fliegen müssen, ist keine schlechte Idee. Steuerung! Drehen Sie das Schiff um die Längsachse um 180°"
"Aye!"
Ohne Einfluss auf die Leute an Bord drehte sich das Schiff langsam um seine eigene Achse. Oben auf der Brücke sah man, dass der Carrier von einem Seiten-Bildschirm auf den anderen wanderte und dort dann auf dem Kopf stehend zu sehen war.

Nur wenig später sah man das Shuttle, wie es aus dem Hangar startete.


© Maboon/Kers 0209021838

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